Bitte berücksichtigen: Einige der hier verkauften/eingesäten Eicheln stammen ursprünglich aus (weltweit verteilten) Arboreten. Bei "Arboretum-Eicheln" existiert eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass es zu Hybridisierungen kommt.
Wir führen jedoch keine Gen-Analysen durch. Eine 100%ige Artensicherheit kann in diesem Shop nicht gewährleistet werden. Verwerfen
Quercus parvula (Santa Cruz Island-Eiche) findet man hauptsächlich an den Nordhängen von Santa Cruz Island und in den kalifornischen Küstengebirgen vor. Sie gilt als eine endemische kalifornische Art und ist ganzjährig belaubt. Sie verträgt keine Staunässe und ist nur bedingt frostempfindlich.
Platanus orientalis kommt insbesondere in Südeuropa vor (Sizilien, Griechenland). Generell ist ihr Verbreitungsgebiet riesig. Im Nahen Osten, in Zentralasien und selbst in der Himalaya-Region kommt sie vor.
Sie erreicht Wuchshöhen bis 30 Meter und wird häufig als Straßenbaum eingesetzt. Der Stamm kann so umfassend werden, dass im Nahen Osten sogar Räume in diesen eingebaut werden. Die Krone des Baumes kann sehr ausladend werden.
Die Blütezeit ist im Mai. Eine Bestäubung erfolg durch den Wind.
Orientplatanen können ausgezeichnet mit Hitze und Trockenheit umgehen. Sie vertragen keinerlei Staunässe. Platanus orientalis mag Vollsonne und ist ein klassischer Lichtbaum. Sie gilt als ausreichend frosthart und kann somit auch in Mitteleuropa gedeihen. Genrell gilt sie zudem als sehr windresistenter Baum. Siehe dazu auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenl%C3%A4ndische_Platane.
Das Holz der Orientplatane gilt im Außenbereich als anfällig und wird somit eher in Innenräumen eingesetzt.
Mittlerweile wird die Ortientplatane aufgrund ihrer Klimaresistenz immer wieder auch in gebietsfremden Wäldern eingesetzt. Die abblätternde Rinde bietet vielen Insekten einen Unterschlupf. Zudem schützt sie andere Bäume durch ihre Sturmfestigkeit. Durch ihre ausladenden Äste sorgt sie für eine Verschattung von Böden und verhindert deren Austrocknung.
Sie kommt mit nahezu allen Böden zurecht.
Die wohl bekannteste Morgenländische Platane ist die „Platane des Hippokrates“ auf der griechischen Insel Kos. Der Legende nach wurde sie von Hippokrates selbst gepflanzt. Später habe er dann unter dem Baum seine Schüler unterrichtet. Jedoch dürfte die Platane „nur“ etwa 500 Jahre alt sein. Sie ist seit 1985 ein Naturdenkmal.
Für die Keimung der Samen wird empfohlen, diese zunächst 24 Stunden in ein Wasserbad zu geben. Anschließend kommen diese in ein feuchtes (kein nasses, kein tropfendes) Erd-Sandgemisch. Optimal ist es, dieses 90 (!!) Tage zu kühlen, ggf. können diese auch einige Nächte (bei Frost) nach draußen gestellt werden. Es empfiehlt sich immer wieder zu schauen, ob diese keimen. Nach der Prozedur: Im Frühjahr in Pflanztöpfe einsetzen und an einem sonnigen Standort wachsen lassen. Vorsicht jedoch: Junge Keimlinge benötigen im Hochsommer leicht schattige Plätze.
Quercus cerris wird bis zu 200 Jahre alt und erreicht Wuchshöhen bis 35 Metern. Der Stamm wird bis zu 2 meter dick.
Die Eicheln reifen relativ früh (September bis Oktober) und werden bis zu 3 cm lang. Sie sitzen in der Regel in einer stacheligen Cupula. Ursprünglich kommen sie in Südfrankreich, Südosteuropa (Z.B. Albanien, Bulgarien) und Italien vor. Durch künstliche Anpflanzungen existieren auch viele Exemplare in England, Neuseeland und Argentinien. In Mitteleuropa ist diese Baumart ein häufiger Parkbaum. In Südeuropa gehört sie zu den häufigsten Forstbäumen.
Die Blätter sind im Sommer dunkelgrün und verfärben sich im Herbst gelblich bzw rötlich. Sie gilt als stadtklimafest. Die Blüten der Zerreiche sind grün-rot. Die Blühtezeit ist von April bis Mai. Als Laubbaum verliert er im Winter seine Blätter.
Als Standort bevorzugt diese Eichenart warme und nährstoffreiche Böden. Sie wächst sowohl auf kalkreichem als auch auf saurem Silikatgestein. Die Zerr-Eiche mag es dennoch am liebsten basisch. Je kalkiger das Bodensubstrat ist, desto besser erträgt sie Trockenheit.Ein Ausschlusskriterium sind jedoch trocken-sandige Böden. Das Holz eignet sich sehr gut zum Bauen (z.B. für Eisenbahnschwellen) oder auch als Brennholz. Die Eicheln werden häufig als Schweinefutter eingesetzt. Der nach Rindenverletzungen austretende Saft kann zu Sirup verarbeitet und als Zuckerersatz verwendet werden. Quercus cerris ist sehr robust gegen Wind und Hitze. Auch Luftverschmutzung und Streusalz scheinen ihr nichts auszumachen. Sie ist zudem recht resistent gegen Schädlinge. Eichenprozessionsspinner oder Eichensplintkäfer haben es bei dieser Pflanzeschwer.
In der Jugend wächst Quercus cerris bis zu 30 cm pro Jahr.
In den aktuell „gemäßigten“ Zonen gilt die Zerreiche als Baum der Zukunft gegen die Klimaerwärmung. Sie erträgt zwei bis drei Monate sommerliche Trockenheit. Sehr gut lässt sie sich auch als Topfpflanze ziehen (in sehr tiefen Töpfen), zudem ist sie sehr frosthart. Sie verträgt Temperaturen bis – 20 Grad.
Diese Art hat noch keinen eindeutigen Namen. Der Botaniker, der diese Art entdeckt hat, muss dazu noch eine wissenschaftliche Publikation veröffentlichen. Ähnlich wie Quercus miquihanensis. Das würde bedeuten, dass es sich um eine Art ähnlich der in Mexiko vorkommenden handeln würde.
Die Eicheln stammen aus einer Lese von September 2023 in Südfrankreich.
Quercus illicifolia (Busch-Eiche) kommt ursprünglich aus dem Nord- und Südosten der USA bzw. Kanada. Sie wird bis zu 7 Meter groß. Auffällig ist ihre innere rosafarbende Rinde. Die Blätter nehmen im Herbst eine gelbe bzw. rotbraune Farbe an. Die Länge der Blätter liegt zwischen 5 und 12 cm. Die Eicheln sind rundlich und sehr klein (ca. 1 cm).
Das jährliche Wachstum von Quercus illicifolia ist sehr gering. Diese Art mag sandige oder steinige Böden. Ursprünglich ist sie oft im Gebirge anzutreffen. In ihrer Heimat ist diese Art ein hilfreicher Bestandteil der herbstlichen Ernährung von Schwarzbären. Die Irokesen nutzen die Eicheln bei gynäkologischen Problemen.
Quercus heterophylla (Verschiedenblättige Eiche, Bartrams-Eiche) stammt ursprünglich aus den USA (östlicher Bereich). Sie ist ein Hybrid aus Quercus robur und Quercus phellos. In den Niederlanden ist ein Baum dieser Art bekannt, der einen Stammunfang von 4 Metern aufweist. Maximalhöhen dieses Baumes liegen bei 26 Metern.
Die Blätter sind oval, elliptisch, länglich bis lanzettförmig, glattrandig bis grob gezähnt, glänzend grün, 8-18 cm lang. Im Herbst färben diese sich rot. Die Oberseite ist glänzend grün und kahl. Die Unterseite ist heller und nur in den Aderachseln behaart. Quercus heterophylla ist sehr frosthart (bis -23 Grad) und verträgt Streusalz. Deswegen ist dieser Baum vereinzelt in Europa als Alleebaum vorzufinden. Diese Art verträgt auch nasse und arme Böden, sofern diese nicht zu kalkreich sind. Tendenziell sollte der Boden nährstoffreich und leicht sauer sein. Insgesamt ist diese Baumart tolerant gegenüber verschiedenen Bodentypen: Löss, Ton, Torfboden, leichter Kleiboden, sandiger Boden, lehmiger Boden.
Der Baum wirft nur wenige Eicheln ab, diese haben ein ähnliches Erscheinungsbild wie Quercus rubra.
Quercus saltillensis kommt ursprünglich in Mexiko vor. Besonders beeindruckend sind ihre gestreifen Eicheln. Diese sind relativ klein (meist bei etwa 7 mm).
Die Art ist klimaerwärmungsresistent. Sie kommt hauptsächlich in Hochlagen zwischen 1900 und 2500 Metern vor. Der Baum wird bis zu 5 Metern hoch.
Die Bur-Eiche (Quercus macrocarpa ) stammt ursprünglich aus dem nordöstlichenlichen Amerika und gilt als „Ansiedlungstalent“. Sie wächst mittlerweile sowohl in Alaska und Kanada als auch im Süden der USA.
Erstmalig botanisch erwähnt wurde sie 1811.
Sie ist sehr hitze und trockenheitsresistent und als Kandidat für einen Baum gegen die Folgen der Klimawerwärmung in Stadtgebieten Europas (kommt dort bislang noch sehr selten vor).
Die Bureiche wird bis zu 50 Meter hoch und erreicht Stammumfänge von bis zu 3,5 Metern. Ihr Wachstum ist relativ langsam (30 cm). Interessant ist, dass die Eicheln, je nördlicher sie vorkommen, um so kleiner werden. Erreichen sie in südlichen Gefilden Durchmesser von bis zu 6 cm so sind sie im Norden oftmals auffallend klein. Der Name „Macrocarpa“ (= große Früchte) bezieht sich auf die teilweise riesigen Eicheln.
Der Gerbsäureanteil der Eicheln ist relativ gering. Je kleiner die Eicheln sind, umso süßer schmecken sie. Die Bureiche gehört somit zu den wenigen Eicheln, die essbar sind. Sie können problemlos gebraten und verzeht werden und gelten in einigen Gegenden der USA als Delikatesse.
Die Pfahlwurzel der Bur-Eiche gilt als schnell wachsend und erreicht schon nach zwei Jahren Tiefen von bis zu 1,5 Metern. Die Eichenart wird bis zu 400 Jahre alt. Die Blätter können sehr groß werden (15 cm Länge und 5 cm Breite) und wirken lederartig. Aufgrund ihrer sehr dicken Borke ist diese Eichenart sogar (einigermaßen) waldbrandresistent.
Optimal für die Bur-Eiche sind schwach-saure Böden. Der Baum gilt zudem als Stadtklimatauglich, wächst jedoch sehr auslaufend in die Breite. Sonnige Standorte mag dieser Baum, wie die meisten Eichenarten, sehr gerne, Schattenstandorte sind nicht geeignet. Der Baum wird zuweilen sogar als sehr resistent gegen Auswirkungen von Streusalz beschrieben, siehe dazu z.B. https://www.angelbachtal.de/dr/bur-eiche-grossfruchtigeeiche
Das Holz ist dick, zäh, schwer und dauerhaft. Es ist eines der wertvollsten Fass- und Möbelhölzer. Zudem wird es auch im Bau für Bodenbeläge und ähnliches verwendet.
Quercus petraea (die Traubeneiche, auch als Wintereiche bekannt) erreicht Wuchshöhen von bis zu 40 Metern und Stammumfänge von bis zu 2 Metern. Sie kann bis zu 1000 Jahre alt werden.
Eicheln reifen von September bis Oktober und werden bis zu 2,5 cm lang. Sie wachsen in einer Art „Traube“ (daher der Name Traubeneiche). Die Rinde dieser Eichenart ist in der Jugend glatt. Im Alter wird eine dicke, tief längsrissige, graubraune Borke entwickelt.
Diese Eichenart kommt häufig in leicht bergigen Gebiet vor, insbesondere sonnenbeschiene Hänge scheint sie zu mögen. Sie kommt in vielen Europäischen Ländern vor (von Italien bis nach Skandinavien). Insbesondere auf Stein- und Lehmböden ist sie zu finden; gleichfalls auf nährstoffarmen Böden. Staunässe und zu viel Feuchtigkeit mag sie jedoch nicht. Sie gilt als sturmfest und kann auch sauerstoffarme Bodenschichten durchdringen. Im submediterranen Klimabereich bildet sie Mischwälder mit der Flaumeiche und der Zerreiche. Nachweislich kommt sie in Europa schon seit etwa 10 Millionen Jahren vor.
Quercus petraea ist relativ trockenheitsresistent und wird die Klimaerwärmung eher als die Stieleiche überleben. Sie gilt als sehr wärmeliebend. Zudem gilt sie (in Europa) als hitze-, trockenheits-, emissions- und salztolerant. Aus diesen Gründen wird sie häufig auch im Stadtbereich gepflanzt. Traubeneichen treiben sehr früh im Jahr aus und ihre Blätter sind auch in der späten Jahreszeit noch zu finden.
Die Eicheln haben einen hohen Stärkeanteil (knapp 40%) sind jedoch ohne gezielte Wasserbehandlung (Ausschwemmung) sehr bitter. Grundsätzlich jedoch eigenen sie sich für einen Eichelkaffee.
Ursprünglich wurden sie insbesondere zur Schweinemast genutzt (noch vor der Holznutzung). Das Holz wird für Bautätigkeiten oder auch Weinfässer gerne genutzt. In Mitteleuropa bietet die Traubeneiche bis zu 500 Insektenarten eine Heimstätte.
In der Medizin wird die Traubeneiche rege genutzt, da sie sehr gerbstoffreich ist. Rindenstücke wurden früher auf Wunden und Verletzungen gelegt, da sie Entzündungen vorbeugen und blutstillend sind. Eichentee dieser Art wirkt auch gegen Leberleiden und Durchfall eingesetzt.
Kein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG.
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