Eicheln Klimaerwärmungsresistent
Quercus ilex (Steineiche)

Quercus ilex (Steineiche) ist ein immergründer Baum. Sie erreicht eine Wuchshöhe bis zu 20 metern. Maximal kann sie bis zu 500 Jahre alt werden.

Die Blätter sind teilweise ledrig und stachelig. Ein bisschen erinnern sie an die Blätter der Stechpalme.

Im Mittelmeerraum ist die Steineiche ein Klassiker. Sie kommt von Portugal bis zur Türkei vor, von Tunesien bis nach Marokko. Durch die Klimaerwärmung werden ihr gute Chancen auch in Mitteleuropa eingeräumt. In Deutschland kommt sie mittlerweile im Rheingraben und im Weser-Ems-Gebiet vereinzelt vor. Vorkommen sind auch in Kalifornien und in Südamerika und sogar in Großbritannien bekannt.

Sehr interessant: Die Eicheln können roh- oder gegart gegessen werden. Etwas, was ansonsten (geröstet) nur von der Bureiche bekannt ist. Der Geschmack kann süsslich aber auch etwas bitter sein. Oftmals werden die Eicheln zu einem Kaffee-Ersatz oder zu Öl verarbeitet. Insbesondere der Eichel-Kaffee ist sehr zu empfehlen! Bei anderen Eichenarten müssen erst durch aufwändige Verfahren Bitterstoffe ausgeschwemmt werden, bevor diese in Teilen zu einem Mehlersatz werden können.

Die Steineicheln werden auch oft zur Mast von Schweinen eingesetzt. Das Holz stellt ein sehr gutes Feuerholz dar.

Siehe dazu auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Steineiche

Wichtig: Dürre und hohe Temperaturen sind kein Problem für diese Eichenart (wenn sie hoch gewachsen ist). Junge Pflanzen müssen unbedingt bei Trockenheit gewöässert werden. Kurze Temperaturen bis zu minus 15 Grad Celsius toleriert die Pflanze, langanhaltende Minusgrade schädigen den Baum aber stark. Der Baum ist windtolerant. Quercus ilex mag lockere, steinige oder kieshaltiger Boden mit Lehmanteil. Auch ein hoher Kalkanteil ist interessant für diese Art.

Interessanterweise: Trotz ihres Vorkommens im Mittelmeerraum liebt die Steineiche Feuchtigkeit und steht daher gerne an Teichen oder Wasserläufen. Da die Steineiche auf Abgase und Rauch eher empfindlich reagiert, ist sie als Stadtbaum ungeeignet. Streusalz jedoch verträgt sie recht gut.

Die Aufzucht der Steineiche geschieht in Mitteleuropa klassischerweise als Kübelpflanze, die auch in wärmere Hausbereiche umsiedeln kann.

Diese Eiche kannst Du hier als Eichel kaufen: https://quercus.guru/produkt/quercus-ilex-steineiche/

Eicheln Klimaerwärmungsresistent
Quercus mexicana (Mexiko-Eiche)

Quercus mexicana (Mexiko-Eiche) stammt (wenig überraschend) aus Mexiko. Sie ist dort weit verbreitet. Diese Eichenart wird bis zu 20 Meter hoch.

Ihr Holz wird für Schiffsmasten oder Fässer verwendet.

Quercus mexicana mag trockene Böden und verträgt bis -15 Grad.

Die Eicheln können hier erworben werden: https://quercus.guru/produkt/quercus-mexicana-mexiko-eiche/

Eicheln Klimaerwärmungsresistent Stadtklimageeignet
Quercus x andegavensis (Pyrenäen-Eiche Karlsaue)

Quercus x andegavensis (Pyrenäen-Eiche Karlsaue) ist eine Kreuzung zwischen Quercus pyrenaica und Quercus robur. Die Sorte „Karlsaue“ stammt aus dem Schlosspark Karlsaue in Kassel.

Sie gilt als nässeverträglich und (aktuell) als stadtklimageeignet. Der Baum kann bis zu 30 meter hoch wachsen.

Einige Bilder: https://www.cardiffparks.org.uk/trees/roathpark-botanic/quercus-x-andegavensis.php

Die Eicheln können hier gekauft werden: https://quercus.guru/produkt/quercus-x-andegavensis/

Quercus x andegavensis
Quercus x andegavensis
Eicheln Klimaerwärmungsresistent Stadtklimageeignet
Eichelkoffer mit besonderen Eichenarten

Eichelkoffer – Seltene und internationale Eichenarten
Das Besondere Geschenk für Eichen- und Baumliebhaber

Mit diesem Eichelkoffer erwibst Du ein besonderes (und vor allen Dingen seltenes!) Geschenk für Baumliebhaber.
Sämtliche Eicheln wurden (an unterschiedlichen Plätzen auf dieser Welt) im September und Oktober 2023 gesammelt.
Die Eicheln werden aktuell kühl und lichtarm in einem leicht angefeuchteten Erdgemisch gelagert.

In diesem Koffer befinden sich jeweils 5 Eicheln von:
* Quercus acerifolia, Ahornblättrige Eiche (sehr selten). Heimat: Arkansas, USA
* Quercus petraea, Traubeneiche. Heimat: Mitteleuropa

* Quercus saltillensis (sehr selten). Heimat: Mexiko
* Quercus illicifolia (Buscheiche). Heimat: Nordosten der USA.

* Quercus parvia (Santa Cruz Island-Eiche). Heimat: Kalifornien, USA.
* Quercus heterophylla (Bartrams-Eiche). Heimat: Osten der USA

* Quercus cerris (Zerr-Eiche). Heimat: Südfrankreich
* Quercus depressa (Niedrige Eiche) (selten). Heimat: Mexiko.

* Quercus robur (Stieleiche). Heimat: Mitteleuropa
* Quercus rubra (Roteiche). Heimat: USA

Gesamtmenge: 50 Eicheln.

Die Eicheln werden dem Koffer natürlich nicht „nackt“ beigelegt sondern in kleinen Tütchen mit einem angefeuchteten Erdgemisch (um den Transport gut zu überstehen).

Achtung: Damit verschiedene Eicheln im nächsten Jahr keimen, ist es wichtig, diese entsprechend zu behandeln.
Quercus acerifolia, Quercus illicifolia, Quercus heterophylla, Quercus cerris, Quercus robur und Quercus rubra sollten möglichst einige Wochen im Kühlschrank in einem leicht angefeuchteten Erdgemisch gelagert werden (bitte immer wieder schauen, ob diese keimen und dann direkt verpflanzt werden können).

Quercus petraea, Quercus saltillensis, Quercus parvia, Quercus depressa dürfen schon in diesem Jahr zu keimen beginnen (bitte in Erdgemisch lagern).

Quercus saltillensis, Quercus parvia und Quercus depressa bitte frostgeschützt pflanzen.

Im Shop kannst Du den Koffer mit den Eicheln erwerben.

Eicheln Klimaerwärmungsresistent
Quercus acerifolia (Ahornblättrige Eiche)

Quercus acerifolia gehört zu den sehr seltenen Eichenarten und ist in ihrer Heimat Arkansas (USA) stark bedroht. Sie gehört zur Gruppe der Roteichen. Der Baum wird 5 bis 10 Meter hoch, selten auch 15.

Die Blätter erhalten im Herbst eine kaminrote, herrlich anzusehen Farbe. Sie mag sonnige exponierte Standorte. Quercus acerifolia ist winterhart und zugleich klimaerwärmungsresistent. Sie bevorzugt trockene und kalkreiche Böden.

Siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Quercus_acerifolia.

Käuflich zu erwerben hier: https://quercus.guru/produkt/quercus-acerifolia-ahornblaettrige-eiche/

Eicheln Klimaerwärmungsresistent Unkategorisiert
Quercus parvula (Santa Cruz Island-Eiche)

Quercus parvula (Santa Cruz Island-Eiche) findet man hauptsächlich an den Nordhängen von Santa Cruz Island und in den kalifornischen Küstengebirgen vor. Sie gilt als eine endemische kalifornische Art und ist ganzjährig belaubt. Sie verträgt keine Staunässe und ist nur bedingt frostempfindlich.

Diese Eichenart kann bis zu 600 Jahre alt werden.

Siehe auch: https://calscape.org/Quercus-parvula-(Santa-Cruz-Island-Oak)

Käuflich bei uns im Shop zu erwerben.
Andere Bäume (ausser Eichen) Klimaerwärmungsresistent Stadtklimageeignet Unkategorisiert
Platanus orientalis (Orientplatane, Morgenländische Platane)

Platanus orientalis kommt insbesondere in Südeuropa vor (Sizilien, Griechenland). Generell ist ihr Verbreitungsgebiet riesig. Im Nahen Osten, in Zentralasien und selbst in der Himalaya-Region kommt sie vor.

Sie erreicht Wuchshöhen bis 30 Meter und wird häufig als Straßenbaum eingesetzt. Der Stamm kann so umfassend werden, dass im Nahen Osten sogar Räume in diesen eingebaut werden. Die Krone des Baumes kann sehr ausladend werden.

Die Blütezeit ist im Mai. Eine Bestäubung erfolg durch den Wind.

Orientplatanen können ausgezeichnet mit Hitze und Trockenheit umgehen. Sie vertragen keinerlei Staunässe. Platanus orientalis mag Vollsonne und ist ein klassischer Lichtbaum. Sie gilt als ausreichend frosthart und kann somit auch in Mitteleuropa gedeihen. Genrell gilt sie zudem als sehr windresistenter Baum. Siehe dazu auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenl%C3%A4ndische_Platane.

Das Holz der Orientplatane gilt im Außenbereich als anfällig und wird somit eher in Innenräumen eingesetzt.

Mittlerweile wird die Ortientplatane aufgrund ihrer Klimaresistenz immer wieder auch in gebietsfremden Wäldern eingesetzt. Die abblätternde Rinde bietet vielen Insekten einen Unterschlupf. Zudem schützt sie andere Bäume durch ihre Sturmfestigkeit. Durch ihre ausladenden Äste sorgt sie für eine Verschattung von Böden und verhindert deren Austrocknung.

Sie kommt mit nahezu allen Böden zurecht.

Die wohl bekannteste Morgenländische Platane ist die „Platane des Hippokrates“ auf der griechischen Insel Kos. Der Legende nach wurde sie von Hippokrates selbst gepflanzt. Später habe er dann unter dem Baum seine Schüler unterrichtet. Jedoch dürfte die Platane „nur“ etwa 500 Jahre alt sein. Sie ist seit 1985 ein Naturdenkmal.

Für die Keimung der Samen wird empfohlen, diese zunächst 24 Stunden in ein Wasserbad zu geben. Anschließend kommen diese in ein feuchtes (kein nasses, kein tropfendes) Erd-Sandgemisch. Optimal ist es, dieses 90 (!!) Tage zu kühlen, ggf. können diese auch einige Nächte (bei Frost) nach draußen gestellt werden. Es empfiehlt sich immer wieder zu schauen, ob diese keimen. Nach der Prozedur: Im Frühjahr in Pflanztöpfe einsetzen und an einem sonnigen Standort wachsen lassen. Vorsicht jedoch: Junge Keimlinge benötigen im Hochsommer leicht schattige Plätze.

Die Samen der Orientplatane sind hier zu kaufen.

Eicheln Klimaerwärmungsresistent Stadtklimageeignet Unkategorisiert
Quercus cerris (Zerreiche, Zirneiche)

Quercus cerris wird bis zu 200 Jahre alt und erreicht Wuchshöhen bis 35 Metern. Der Stamm wird bis zu 2 meter dick.

Die Eicheln reifen relativ früh (September bis Oktober) und werden bis zu 3 cm lang. Sie sitzen in der Regel in einer stacheligen Cupula. Ursprünglich kommen sie in Südfrankreich, Südosteuropa (Z.B. Albanien, Bulgarien) und Italien vor. Durch künstliche Anpflanzungen existieren auch viele Exemplare in England, Neuseeland und Argentinien. In Mitteleuropa ist diese Baumart ein häufiger Parkbaum. In Südeuropa gehört sie zu den häufigsten Forstbäumen.

Die Blätter sind im Sommer dunkelgrün und verfärben sich im Herbst gelblich bzw rötlich. Sie gilt als stadtklimafest. Die Blüten der Zerreiche sind grün-rot. Die Blühtezeit ist von April bis Mai. Als Laubbaum verliert er im Winter seine Blätter. 

Als Standort bevorzugt diese Eichenart warme und nährstoffreiche Böden. Sie wächst sowohl auf kalkreichem als auch auf saurem Silikatgestein. Die Zerr-Eiche mag es dennoch am liebsten basisch. Je kalkiger das Bodensubstrat ist, desto besser erträgt sie Trockenheit. Ein Ausschlusskriterium sind jedoch trocken-sandige Böden. Das Holz eignet sich sehr gut zum Bauen (z.B. für Eisenbahnschwellen) oder auch als Brennholz. Die Eicheln werden häufig als Schweinefutter eingesetzt. Der nach Rindenverletzungen austretende Saft kann zu Sirup verarbeitet und als Zuckerersatz verwendet werden. Quercus cerris ist sehr robust gegen Wind und Hitze. Auch Luftverschmutzung und Streusalz scheinen ihr nichts auszumachen. Sie ist zudem recht resistent gegen Schädlinge. Eichenprozessionsspinner oder Eichensplintkäfer haben es bei dieser Pflanze schwer.

Siehe dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Zerreiche

In der Jugend wächst Quercus cerris bis zu 30 cm pro Jahr.

In den aktuell „gemäßigten“ Zonen gilt die Zerreiche als Baum der Zukunft gegen die Klimaerwärmung. Sie erträgt zwei bis drei Monate sommerliche Trockenheit. Sehr gut lässt sie sich auch als Topfpflanze ziehen (in sehr tiefen Töpfen), zudem ist sie sehr frosthart. Sie verträgt Temperaturen bis – 20 Grad.

Käuflich zu erwerben sind die Eicheln hier im Shop

 

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